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Anlagestrategie Dynamik

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Die Gewichtung chancenorientierter Anlagen beträgt derzeit ca. 75 %. Somit liegt sie zwar deutlich über der Benchmark (60 %) aber noch unter der zulässigen Höchstquote von 80 %. Das grundsätzlich positive Kapitalmarktumfeld bei anhaltend niedrigen Renditen sicherheitsorientierter Anlagen sprechen für die Beibehaltung dieser dynamischen Ausrichtung.
Etwa die Hälfte des Depots setzt sich aus reinen Aktienfonds mit unterschiedlichen Anlagestrategien und -stilen zusammen. Eine mit 25 %-Punkten (bzw. 51 % des Aktienanteils) relativ hohe Gewichtung haben in diesem Zusammenhang Fonds, die weltweit in Schwellenländer-aktien investieren. Grundlage dessen sind die langfristig höheren Ertragserwartungen aufgrund des dynamischeren Wirtschaftswachstums dieser Länder.
Daneben befinden sich drei global anlegende und ein europäischer Aktienfonds im Depot. Diese wurden unter anderem aufgrund unterschiedlicher Anlagestrategien ausgewählt. In der Folge sind eine Dividendenstrategie, ein Minimum-Varianz-Ansatz sowie das Segment Rohstoffaktien im Depot abgebildet. Zusätzlich unterscheiden sich diese Fonds in Bezug auf den Aktienstil, da sie in unterschiedlichem Maße in wertorientierte (Value) und wachstumsorientierte (Growth) Unternehmen investieren. Ziel dieser differenzierten Fondsauswahl ist, eine möglichst effiziente Diversifikation im Depot zu erreichen und somit das Verhältnis von Chance und Risiko zu optimieren.
Neben reinen Aktienfonds setzt sich das Depot zu ca. 25 % aus vermögensverwaltenden Mischfonds zusammen. Diese sind nicht expliziter Bestandteil der Benchmark, zählen aufgrund ihrer dynamischen Ausrichtung aber ebenfalls zu den chancenorientierten Anlagen. Ihr flexibles Anlagespektrum erlaubt es ihnen, bei Bedarf zeitnah in sicherheitsorientierte Wertpapiere umzuschichten. Die im Depot eingesetzten Fonds verfolgen dazu unterschiedliche, meist mathematisch gesteuerte Anlagestrategien. Dazu zählen Trendfolgemodelle unterschiedlicher Ausprägung sowie ein Fonds mit strategischer Allokation auf Basis von Risikoeinschätzungen. Die Fonds eignen sich zum Einsatz im Depot, da sie zu einer weiteren Streuung des Anlagerisikos und zur Stabilisierung der Rendite beitragen können.
Die Gewichtung der sicherheitsorientierten Anlagen im Depot liegt mit knapp 26 % deutlich unter der Benchmark  (40 %). Grund dafür ist, wie eingangs erwähnt, das historisch niedrige Renditeniveau in vielen Anleihensegmenten sowie die stabilere Lage der Weltkonjunktur insgesamt. Die im Depot eingesetzten Fonds decken dennoch ein breites Anlagespektrum ab. So wird unter anderem in inflationsgeschützte Unternehmensanleihen, europäische und globale Staatsanleihen sowie kurzlaufende Anleihen investiert, um den Diversifikationseffekt effizient auszuschöpfen.
Die chancenorientiertere Vermögensaufteilung des Depots im Vergleich zur Benchmark wird voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft unverändert bleiben. Die Skandia Investmentexperten prüfen dabei kontinuierlich, ob Veränderungen innerhalb der chancenorientierten Anlagen das Rendite-Risiko-Profil des Depots verbessern können.