B2B News

B2B News

Qualität sichern durch Unabhängigkeit

#ebase Managed Depot #Anlagestrategien

Portfoliozertifizierung im ebase Managed Depot

In zwei Punkten sind sich wohl alle Anleger einig. Ein Depot soll maximale Rendite bringen und maximale Sicherheit bieten. Können diese konkurrierenden Ziele überhaupt gleichzeitig erreicht werden? Aus unserer Sicht gestaltet sich diese Zielerreichung nur unter folgenden Voraussetzungen: Eine wichtige Grundlage für eine professionelle standardisierte Vermögensverwaltung ist eine objektive, fundierte Analyse sowie die Bewertung und Überwachung von Vermögensverwaltungsdepots. Die ebase arbeitet deshalb eng mit dem Institut für Vermögensaufbau AG (IVA) – einer bankenunabhängigen Gesellschaft zur Förderung des Vermögensaufbaus – zusammen. Das IVA führt im Auftrag der ebase Zertifizierungen der einzelnen Anlagestrategien im Rahmen der Musterfondsportfolien für die ebase Managed Depots durch. Vermittler und Privatanleger erhalten durch diese unabhängige Analyse Unterstützung bei der Auswahl des geeigneten Produkts.
Von der Analyse zur Bewertung
In jedem Quartal findet regelmäßig eine Zertifizierung der einzelnen Anlagestrategien der fünf Muster-Fondsportfolien durch das IVA statt. In diesem Analyse- und Bewertungsverfahren werden folgende Kennwerte für die jeweiligen Anlagestrategien ermittelt und bewertet:

a) das Risiko-Rendite-Profil
b) die im Mittel zu erwartende Wertentwicklung über 3 Jahre
c) die unter unter günstigen Bedingungen zu erwartende Wertentwicklung über 3 Jahre
d) das bedingte Verlustrisiko (CVaR) über 3 Jahre
e) die Streuung der Renditen um die im Mittel zu erwartende Wertentwicklung über 3 Jahre
f) die Sensitivität gegenüber bestimmten externen Risiken
g) die Anfälligkeit gegenüber den Stressszenarien, die von der BaFin verwendet werden

Für jedes Musterfondsportfolio wird ein Risikorating ermittelt, das nicht auf einzelne Investmentfonds, sondern auf das gesamte Fondsportfolio angewendet wird. Ähnlich wie bei einem sog. Bonitätsrating von Anleihen oder Schuldnern wird dabei grundsätzlich zwischen einem „Investment Grade“ und einem „Speculation Grade“ unterschieden. Portfolios innerhalb des Investment Grades erhalten ein A-Rating, das heißt, sie werden als hinreichend robust eingestuft und zum langfristigen Vermögensaufbau bzw. -erhalt als geeignet angesehen. Portfolien außerhalb dieses Investment Grades erhalten kein Zertifikat.

Vermögensallokation – der Mix macht´s
Welche Kriterien sind für den nachhaltigen Anlageerfolg ausschlaggebend? Neben einer ausreichenden Kosteneffizienz bei der Produktauswahl geht es vor allem um die Auswahl der richtigen Anlagestrategie und deren Umsetzung im jeweiligen Finanzportfolio. Doch erst wenn die strategischen Rahmenbedingungen – Risikoprofil, Risikobudget, strategische Ausrichtung – definiert sind, kann die ebase einen geeigneten Berater für ihr Portfoliomanagement identifizieren. Dabei wird nach bestimmten Investorentypen unterschieden.


Zwei grundlegende Investorentypen
In der Theorie werden grundsätzlich folgende Anlegertypen unterschieden. Sog. „Fundamentalisten“ treffen Anlageentscheidungen auf Basis von fundamentalen Wirtschaftsdaten, mit denen sie den „fairen Wert“ beispielsweise eines Unternehmens ermitteln. Liegt dieser „faire Wert“ oberhalb des aktuellen Marktwertes, stellt dies für den Fundamentalisten ein Kaufsignal dar und umgekehrt. Bei dieser Strategie werden qualitativ hochwertige Fonds in Märkten, die für fundamental unterbewertet gehalten werden, gesucht.
Die sog. „Chartisten“ (nicht zu verwechseln mit Charttechnikern) entscheiden für eine Anlage auf Basis von Kursbewegungen, da sie in ihnen die aggregierten Erwartungen aller anderen Marktteilnehmer widergespiegelt sehen. Sofern Chartisten der Auffassung sind, einen Trend in den Kursbewegungen erkannt zu haben, stellt dies für sie (je nach Richtung des Trends) ein Kauf- oder Verkaufssignal dar. In dieser Investitionsstrategie wird also in Investmentfonds bzw. in ganze Märkte mit positiven Trends investiert.
Diese beiden unterschiedlichen Ansätze werden in der Praxis schnell deutlich: Fundamentalisten treten in fallenden Märkten vor allem als Käufer auf und in steigenden Märkten eher als Verkäufer. Bei Chartisten ist dies genau umgekehrt.
Der Vollständigkeit halber seien noch die sog. „Opportunisten“ erwähnt, die keine systematische Investitionsstrategie verfolgen, sondern abwechselnd einmal eher fundamental und einmal eher chartistisch agieren.


Welche Investitionsstrategie ist die bessere?
Studien belegen, dass keine der beiden Strategien der anderen grundsätzlich überlegen ist. Fundamentalisten erzielen zwar langfristig höhere Renditen, unterliegen dafür aber kurzfristig stärkeren Schwankungen. Chartisten dagegen gehen zwar kurzfristig niedrigere Verlustrisiken ein, vergeben langfristig aber höhere Renditen.
Die ebase hat zusammen mit dem IVA ein Lebensphasenmodell erarbeitet, das zwischen Vermögensaufbau, -erhalt und -verzehr unterscheidet. In der Ansparphase kommen dabei die grundsätzlich fundamental gemanagten Anlagestrategien „Klassik“, „Balance“ und „Substanz“ zum Einsatz. Der Anlagehorizont ist lang und über den Sparplaneffekt sinkt in der Regel das Timingrisiko, sodass der Fokus auf der Rendite des Fondsportfolios liegt. Für den Kapitalerhalt und die Entnahmephase stehen die Anlagestrategien „Substanz“ und „Rendite“, basierend auf den Methoden der Chartisten, zur Verfügung. Der Anlagehorizont ist kürzer und die Risikominimierung steht mehr im Fokus der Anlagestrategie. Auf diese Weise kann das Maximalverlustrisiko, z. B. durch eine Stop-Loss-Steuerung in definierten Zeiträumen, begrenzt werden.
Zusammen mit dem IVA hat die ebase für jede Anlagestrategie einen Berater ausgewählt, der Spezialist für den jeweiligen Managementansatz ist.
Bisher konnte die ebase mit Unterstützung ihrer Berater für alle Musterfondsportfolien eine positive Wertentwicklung erzielen. Alle fünf Anlagestrategien haben darüber hinaus seit ihrer Auflage von dem IVA Zertifikate mit A-Rating erhalten.