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Kapital statt Arbeit im Zeitalter der künstlichen Intelligenz

Vieles deutet darauf hin, dass sich unsere Arbeitswelt in den kommenden Jahren stark verändern wird. Viele Jobs könnten von Maschinen erledigt werden, andere werden vielleicht komplett überflüssig, weil ganze Branchen verschwinden. Für unsere Arbeit, unser Einkommen, unsere Rente und die Art und Weise, wie wir Vermögen aufbauen, bedeuten solche Veränderungen neue Denk- und Herangehensweisen. Dadurch eröffnen sich auch neue Chancen.

Künstliche Intelligenz macht unser Leben leichter

KI als Antwort auf eine sich ändernde Arbeitswelt und den demografischen Wandel

Künstliche Intelligenz (kurz: KI) umgibt uns bereits und wird weiter an Raum gewinnen. Denn die Entwicklung der KI hat in den vergangenen fünf Jahren einen Evolutionssprung gemacht. Mittlerweile lernen intelligente Systeme aus Fehlern und beginnen, sich selbst zu programmieren. Die fortschreitende Digitalisierung in der Wirtschaft sorgt dafür, dass lernfähige Maschinen mehr Arbeiten verrichten und zunehmend auch selbst Entscheidungen treffen. Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee entwerfen in ihrem Buch „Das zweite Maschinenzeitalter“ gar eine Zukunft, in der Maschinen grundsätzlich anstelle von Menschen arbeiten. Ob es tatsächlich so kommt, wird die Zeit zeigen. Doch bereits jetzt lässt sich sagen, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie Lösungen liefern kann für drängende Probleme, denen sich die meisten Volkswirtschaften weltweit stellen müssen. 

Eine Herausforderung ist zum Beispiel die demografische Entwicklung: Gemäß den Daten der Vereinten Nationen sinkt in den Industriestaaten seit 2013 der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Diese Entwicklung ist bereits irreversibel. Die verstärkte Substitution menschlicher Arbeitskraft durch Roboter kann hier ein neuer Treiber wirtschaftlichen Wachstums sein. 

Auch die Sozialversicherungssysteme sollten überdacht werden, wenn zunehmend Maschinen und immer weniger Menschen arbeiten. Gleichzeitig kann die Investition in Zukunftsfelder dafür sorgen, dass Rente und Arbeitslohn in Zukunft zunehmend durch Kapitaleinkünfte ersetzt oder ergänzt werden können.

Kapital ersetzt Arbeit

Wenn Einkünfte aus Kapitalvermögen immer mehr an Bedeutung gewinnen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie Vermögen strukturiert sein muss, um ausreichend Rendite zu erwirtschaften. Bankeinlagen und Staatsanleihen wären hier vor einigen Jahren noch die erste Wahl gewesen. Aufgrund der auch auf absehbare Zeit niedrigen Zinsen bieten diese Anlagen leider kaum noch Perspektiven, den dringend notwendigen Einkommensstrom gewährleisten zu können. Vielmehr sind andere Einkommensquellen gefragt, die immun sind gegen Entwicklungen am Arbeitsmarkt – oder sogar von diesen profitieren.

Wie Anleger von der Entwicklung neuer intelligenter Maschinen profitieren können

Angesichts der Perspektiven, die sich im Bereich KI bieten, liegt der Schluss nahe, als Investor genau hier anzusetzen: Denn für Anleger ergeben sich interessante Möglichkeiten. Sie können im wahrsten Sinne des Wortes Maschinen für sich arbeiten lassen, indem sie in Aktien genau derjenigen Unternehmen investieren, die die Speerspitze der nächsten industriellen Revolution bilden. Die Dynamik dieses Wirtschaftsbereichs kann gar nicht überschätzt werden. Manche Forscher glauben, dass der gezielte Einsatz künstlicher Intelligenz bis 2035 das Wirtschaftswachstum verdoppeln könnte1. Zur Veranschaulichung: Im Jahr 2016 betrug das Volumen des Marktes für künstliche Intelligenz 643,7 Millionen US-Dollar. Für das Jahr 2025 rechnen Experten mit einem Markvolumen von 36,8 Milliarden US-Dollar.

Zukunft, gebündelt in einem Investmentfonds

Allianz Global Investors hat die Chancen dieser Entwicklung erkannt und als Pionier den ersten Fonds entwickelt, der darauf abzielt, das volle Potenzial künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft zu nutzen. Mithilfe des Fonds können Anleger Beteiligungen an Erträgen innovativer und wachstumsstarker Unternehmen erlangen, die schon heute im Bereich „Künstliche Intelligenz“ führend sind. So kann der technologische Wandel für Anleger zur besonderen Chance werden. 

KI-Know-how als Wettbewerbsvorteil 

Noch ist das, was sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 verbirgt, ein sehr heterogener Markt. Es erfordert viel Erfahrung, fundiertes Research, eingehende Analysen und nicht zuletzt viel Fingerspitzengefühl, um diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die hohe Innovationskraft in ertragreiche Geschäftsmodelle überführen können. 

Der Fonds Allianz Global Artificial Intelligence (WKN: A2DKAR) bietet Anlegern genau dies: Das Spezialisten-Team des Fonds verfügt über das nötige Finanz-Knowhow, detaillierte Sektor-Expertise und über Jahre aufgebaute sehr enge Kontakte zu den Unternehmen in der IT-Branche. Dies ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei der Bewertung von Unternehmen und dem frühzeitigen Erkennen von Investment-Opportunitäten. 

Chancen und Risiken

Der Fonds Allianz Global Artificial Intelligence investiert international in Unternehmen, die aus Sicht des Fondsmanagements führend im Bereich Künstliche Intelligenz sind. So können Anleger auf lange Sicht vom hohen Renditepotenzial profitieren, das Aktien bieten. Die breite Streuung über zahlreiche Einzeltitel reduziert die Anfälligkeit für Wertschwankungen. Einzelne Titel können jedoch erfahrungsgemäß höherer Volatilität unterliegen. Die fundierte Einzelwertanalyse und ein aktives Management sorgen dafür, dass der Fonds höhere Erträge erzielen kann, als dies bei passiven Fonds möglich wäre, deren Entwicklung sich ausschließlich beispielsweise an einem Branchen-Index orientiert. Durch die Investition in Aktien aus anderen Währungsräumen sind auch Wechselkursgewinne möglich. 

Was Anleger trotzdem beachten sollten: Eine Garantie auf hohe Gewinne gibt es naturgemäß nicht. So sind auch Währungsverluste bei globalen Anlagen möglich. Und es ist auch denkbar, dass sich die Unternehmen dieses speziellen Anlagethemas kurz- und mittelfristig nicht überproportional gut entwickeln – trotz eingehender Einzelwertanalyse und aktivem Management. Die Chancen im Wachstumsmarkt Künstliche Intelligenz bleiben davon unberührt. Manchmal ist es keine Frage des Ob, sondern nur des Wann.

Daten und Fakten

ISIN/WKN (A-EUR)LU1548497186 / A2DKAR
VerwaltungsgesellschaftAllianz Global Investors GmbH, Frankfurt
AnlagemanagerAllianz Global Investors U.S. LLC. - San Francisco
Auflegungsdatum31.08.2017
FondswährungEUR
Geschäftsjahresende30.9.
Ertragsverwendungausschüttend
Ausgabeaufschlagzzt. 5,00% (max. 5,00%)
Pauschalvergütung p.a.2,05%
Total Expense Ratio (TER)Kann erst nach Ablauf des ersten verkürzten Geschäftsjahres ausgewiesen werden.

Ausgabeaufschlag: Sofern beim Erwerb der Fondsanteile ein Ausgabeaufschlag anfällt, kann dieser bis zu 100 % vom Vertriebspartner vereinnahmt werden; die genaue Höhe des Betrages wird durch den Vertriebspartner im Rahmen der Anlageberatung mitgeteilt. Dies gilt auch für die eventuelle Zahlung einer laufenden Vertriebsprovision aus der Pauschalvergütung von der Verwaltungsgesellschaft an den Vertriebspartner.
Pauschalvergütung: Die Pauschalvergütung umfasst die bisher als Verwaltungs-, Administrations- und Vertriebsgebühr bezeichneten Kosten.
TER: TER (Total Expense Ratio): Gesamtkosten (ohne Transaktionskosten), die dem Fondsvermögen im letzten Geschäftsjahr belastet wurden.

Allianz Global Artificial Intelligence ist ein Teilfonds des Allianz Global Investors Fund SICAV, einer nach luxemburgischem Recht gegründeten offenen Anlagegesellschaft mit variablem Kapital. Bestehende oder zukünftige Angebots- oder Vertragsbedingungen genießen Vorrang. Tagesaktuelle Fondspreise, Verkaufsprospekte, Gründungsunterlagen, aktuelle Halbjahres- und Jahresberichte und wesentliche Anlegerinformationen in deutscher Sprache sind kostenlos beim Herausgeber postalisch oder als Download unter der Adresse www.allianzgi-regulatory.eu erhältlich. Sie können hierzu auch die Verwaltungsgesellschaft Allianz Global Investors GmbH in Luxemburg (Domizilland des Fonds) kontaktieren.

1 Quelle: Accenture und Frontier Economics, März 2017

 

Fritz Ziegler

Allianz Global Investors GmbH
Vice President
Business Development Germany