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Robotik und Automation: Ein langfristiges Anlagethema?

Bis 2025 wird der weltweite Markt für Robotertechnologie voraussichtlich pro Jahr um etwa zehn Prozent wachsen.1 Das Anlageuniversum der Robotikunternehmen könnte langfristig höhere Renditen erzielen als der breitere Aktienmarkt.

Für diese Experteneinschätzung gibt es gute Gründe, denn die Bedeutung der Robotik in industriellen Anwendungen wächst. Im Alltagsleben halten Roboter immer weiter Einzug. Das wird jeder bestätigen, der schon einmal einen Rasenmähroboter im Einsatz gesehen hat oder dem ein Staubsaugerroboter das tägliche Leben ein Stückchen erleichtert. Wir stehen am Beginn einer weitreichenden technologischen Revolution, die durch bahnbrechende Fortschritte in der Robotik, der künstlichen Intelligenz und der Automatisierung ausgelöst wird. Damit bietet künstliche Intelligenz ein langfristiges Anlagepotenzial: Der Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund eröffnet den Kunden die Möglichkeit zur Investition in Unternehmen, die ihre Umsätze zu mindestens 50 % in den Bereichen Robotik, Automatisierung oder künstliche Intelligenz erzielen. Diese sind ideal positioniert, um von diesem nachhaltigen Wachstumstrend zu profitieren.

Die Fakten: Wie verbreitet sind Roboter?

  • Betrachtet man den gesamten Produktionsbereich, kommen heute weltweit auf 1000 Arbeitskräfte sieben Roboter.

  • Die Automobilindustrie ist einen Schritt weiter: Hier ergänzen im Durchschnitt schon 100 Roboter die Arbeit von 1000 Menschen.

  • Roboter, Automationssysteme und künstliche Intelligenz begegnen uns zunehmend auch außerhalb von Fabrikhallen. Ärzte beispielsweise setzen künstliche Intelligenz bei der Diagnose komplexer Erkrankungen ein. In der Chirurgie sorgen Roboter für mehr Präzision, verbessern die Ergebnisse und verkürzen die Rekonvaleszenz-Zeiten.


„Die zunehmende Automatisierung führt zu zusätzlichen Produktivitätsgewinnen. Dies ist unserer Auffassung nach eine der wichtigsten Quellen für die Schaffung von wirtschaftlichem Wohlstand.“
Fondsmanager Patrick Kolb

Was haben technologische Entwicklungen in der Vergangenheit bewirkt? 
 

Tatsache ist: Technologische Neuerungen haben auch früher schon Verzerrungen am Arbeitsmarkt und zeitweilig erhöhte Arbeitslosigkeit ausgelöst. Ein Blick in die Vergangenheit lehrt uns aber, nicht in Panik zu verfallen.

  • Beispiel Baumwoll- und Wollindustrie: Vor 200 Jahren revolutionierten Maschinen die Produktion. Diese konnten von schlechter ausgebildeten, günstigeren Arbeitskräften betrieben werden als früher.

  • Beispiel Dreschmaschinen: Von Pferden gezogene Maschinen führten 20 Jahre später zu Arbeitsplatzverlusten in der Landwirtschaft.

  • Beispiel Dampfmaschinen, Beispiel Elektrizität, Beispiel Fließband – die Liste ließe sich verlängern. Immer wieder gab es Perioden, in denen Innovationen vorübergehend mehr Arbeitsplätze kosteten, als sie schafften.

Doch interessanterweise ist der Menschheit seit den Tagen der ersten Dampfmaschinen die Arbeit nicht ausgegangen. Wir erwarten, dass die negativen Auswirkungen der Technologie auf den Arbeitsmarkt nur vorübergehender Natur sein werden und längerfristig durch positive Effekte aufgewogen werden – das lehrt uns auch die Historie.

Interessanterweise geht Innovation auch mit massivem Bevölkerungswachstum einher: Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts bevölkerten „nur“ rund 1,6 Milliarden Menschen die Erde, heute sind es rund viereinhalb Mal so viele – trotz oder sogar gerade wegen der weiterentwickelten Technologien. Und wie ergeht es den Menschen? Viele Statistiken zeigen, dass sich die Lebensqualität weltweit gesehen deutlich verbessert hat. Ebenso erhöht sich die Lebenserwartung stetig.

Kostet uns die Robotik unter dem Strich Arbeitsplätze?

Robotik- und autonome Systeme müssen hergestellt, installiert und von Wartungs- und Supportfachkräften instand gehalten werden. Systemplaner werden ebenso benötigt wie Softwareentwickler, um die Services und Applikationen zu entwickeln. Studien legen den Schluss nahe, dass künstliche Intelligenz und Robotik sogar mehr neue Arbeitsplätze schaffen könnten, als sie ersetzen. Das kann zu einem Produktivitätszuwachs führen, der die Lebensbedingungen der Menschen insgesamt verbessert, da die Robotik höhere Investitionen in Sachanlagen ermöglicht und zu mehr Beschäftigung führt.

Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund

Wie investieren wir?

Das Ziel des aktiv verwalteten Fonds besteht darin, ein langfristiges Kapitalwachstum zu erwirtschaften und zugleich eine adäquate Risikodiversifikation zu gewährleisten. Aktien werden nach dem Bottom-up-Prinzip auf Basis von Fundamentalanalysen ausgewählt – im Vordergrund stehen also nicht die jeweilige Branche oder das Land, sondern die unternehmensspezifischen Kennzahlen. Die Fondsmanager analysieren das Anlageuniversum anhand quantitativer, qualitativer und wachstumsbezogener Faktoren. Dabei greifen sie auf interne und externe Researchberichte zurück und führen regelmäßige Unternehmensbesuche durch.

Zu den wichtigsten Wachstumstreibern der Branche gehören:

  • Sicherheits- und Qualitätsstandards: Zur Einhaltung höherer Qualitäts- und Sicherheitsstandards braucht es immer intelligentere Robotersysteme.

  • Gefährliche Tätigkeiten: Die Nachfrage nach der Automatisierung gefährlicher, arbeitsintensiver oder schmutziger Tätigkeiten wird mit Effizienz- und Kostenverbesserungen zunehmen.

  • Demografie: Aufgrund der strukturellen demografischen Trends dürfte sich das Marktpotenzial von Robotern in der Alten- und Krankenpflege erhöhen.


Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fund



Risiken

  • Die Anlagen des Fonds unterliegen Marktschwankungen.
  • Die Konzentration auf Unternehmen aus dem Sicherheitssektor kann ein signifikantes Exposure gegenüber einzelnen Teilbereichen oder Regionen zur Folge haben.
  • Der Fonds kann Anlagen in Schwellenländern tätigen. Sie bergen ein höheres Risiko als solche in Industrieländern.
  • Ein Engagement in Small und Mid Caps kann mit Liquiditätsrisiken verbunden sein.
  • Es besteht kein Kapitalschutz.

 

 

Patrick Kolb, CFA Zürich

Verwaltet den Credit Suisse (Lux)
Global Robotics Equity Fund

 

1 Quelle: A. Sander, M. Wolfgang, The Rise of Robotics, bcgperspectives.com, 27. August 2014, https://www.bcgperspectives.com/content/articles/business_unit_strategy_innovation_rise_of_robotics/

2 Die Angaben zu den laufenden Kosten beruhen für höchstens 12 Monate ab dem 30. Juni 2016 auf Aufwandschätzungen. Die Angaben zu den laufenden Kosten für das Jahr ab Juni 2017 beruhen auf den Aufwendungen des per Juni 2017 endenden Vorjahres. Die laufenden Kosten können in den einzelnen Jahren unterschiedlich ausfallen. An die Wertentwicklung des Fonds gebundene Gebühren und Portfoliotransaktionskosten sind in dieser Angabe nicht inbegriffen. Ausgabeaufschläge und Rücknahmeabschläge, die der Fonds beim An- oder Verkauf von Aktien/Anteilen von anderen kollektiven Anlageorganismen trägt, sind jedoch inbegriffen. Die Single Swing Pricing-Methode (SSP) ist massgeblich für die Festlegung des Ausgabe- und Rücknahmepreises der Fondsanteile. Für weitere Angaben zu den Auswirkungen der SSP-Methode wird auf das Kapitel «Nettovermögenswert» des Prospekts hingewiesen. Der Prospekt findet sich unter www.credit-suisse.com.

 

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