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Börsen eröffnen im Minus, Öl gibt leicht nach

FR-Weekly Update: Die Märkte am Montagmorgen. Nach der Zinserhöhung der vergangenen Woche verdauen die Märkte die gestiegenen US-Renditen und kämpfen mit steigenden Finanzierungskosten.

DAX eröffnet leichter

Nachdem am Freitag wegen Spekulationen auf weitere, stärkere Zinserhöhungen in den USA der DAX um 1,1 Prozent auf 12.111,90 Punkte abrutschte. Heute werden die Daten zur Industrieproduktion für den August  erwartet. Die Analysten der Commerzbank rechnen laut Reuters damit, dass die Produktion um 0,4 Prozent gegenüber dem Juli gefallen ist. Der Dax eröffnet 0,6 Prozent tiefer bei 12.040 Punkten.

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Euro notiert unverändert

Der Dollar notiert nach dem Wochenende nahezu unverändert bei 1,151 €. Der Run auf US-Treasuries stellt mittlerweile einen Stressfaktor für das globale Finanzsystem dar, das nach der jüngsten Zinserhöhung noch weiter in die Abhängigkeit vom Dollar geraten ist. Das behaupten zumindest die Analysten der Südafrikanischen Nedbank: „Ein starker Dollar und die gestiegenen Finanzierungskosten für Nicht-Dollar-Staaten sind der perfekte Cocktail für eine Liquiditätskrise.“

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Gold bleibt nahe Tiefstständen

Das Gold hat sich von seinen Tiefst-Ständen Ende September leicht erholt und notiert seitdem über der 1.200-Dollar-Marke. Dabei ist der jüngste Anstieg jedoch eher auf das Anziehen der US-Bondrenditen zurückzuführen, das mit der jüngsten Zinsanhebung der Fed einherging, als auf ein nachhaltiges Interesse der Investoren.

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Börsen in Fernost schließen im Minus

Die Börsen in Asien beginnen die Woche mit Verlusten. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 2,7 Prozent auf 2.745 Punkte, die Währung gab auf 6,9 Yuan zum Dollar, nach, nachdem die Zentralbank in Peking die Geldpolitik weiter gelockert hat. In Japan wurde heute nicht gehandelt, in Australien und Neuseeland drehten die Indizes ins Negative.

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Verschnaufpause beim Ölpreis 

Der Ansturm auf die 100-Dollar-Marke verlangsamt sich offensichtlich: Zum ersten Mal in sechs Wochen befinden sich die Bullen auf dem Rückzug. Saudi Arabien und andere Produzenten wollen die Lücke füllen, die durch den Produktionsausfall Irans entstehen könnte. „Die besonnenen Stimmen setzen sich langsam durch,” erklärt Ashley Petersen, Öl-Analyst bei Stratas Advisors. “Alle Marktteilnehmer, die Angst hatten, sie seien nicht richtig aufgestellt, konnten sich mittlerweile repositionieren.“

In den letzten sieben Wochen ist der Preis für ein Fass der Sorte Brent um 20 Prozent gestiegen und erreichte zum ersten Mal seit 2014 wieder die Marke von 86 US$. Am Morgen verringerten sich WTI Crude und Brent um jeweils mehr als ein halbes Prozent und notieren mit 73,83 respektive 83,43 US$.

Ölpreis WTI
Ölpreis WTI

Quelle: Bloomberg

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