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„Charlie“ geht in Ruhestand

„Charlie“ Morrison, Chef der Asset-Management-Abteilung bei Fidelity, will zum Ende des Jahres sein Amt niederlegen. Morrison hat die Vermögensverwaltung seit 2014 geleitet.

Seine Karriere bei Fidelity begann Charles S. Morrison als Bond Analyst im Jahr 1987. Bevor er ins Asset Management wechselte, leitete der “Charlie” genannte Anleihen-Experte die Fixed-Income-Abteilung bei Fidelity. Das Asset Management übernahm Morrison mit 53 Jahren von seinem Vorgänger Ron O’Hanley, der daraufhin zu State Street wechselte, um dort den Vorsitz zu übernehmen.

Bei Fidelity sucht man noch nach einer Nachfolge für Morrison. “Wir arbeiten an einem glatten und nahtlosen Übergang“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Man habe einen Nachfolgeplan und nach dem gehe man vor.

Charlies Weggang ist nicht der erste im Asset Management von Fidelity in diesem Jahr. Im März nahm Brian Hogan, Chef der Aktien-Abteilung, seinen Hut, nachdem es zu Mobbing-Vorwürfen gekommen war.

Unter Morrisons Ägide konnte Fidelity die Assets under Management von 1,4 auf 2,1 Billionen US$ steigern. Laut Morningstar Direct liegt Fidelitys Marktanteil Ende August bei fast zehn Prozent. Demnach ist Fidelity mit einem Gesamtvolumen von einer Billion US$ noch immer der zweitgrößte Anbieter von Investmentfonds – nach American Funds, die rund 1,2 Billionen US$ in Fonds verwalten.

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