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Euro Fund Forum: Aus Metropolen werden „Smart Cities“

Die Hälfte der Menschheit lebt in Städten. Das Management von Metropolen ist ein komplexes Geschäft, das interessante Anlageperspektiven bietet. Diese will der Fondsanbieter Pictet nun für Investoren zugänglich machen.

Die Pictet-Gruppe zählt zu den ältesten Banken in Europa. Für Pictet sind mehr als 4200 Mitarbeiter tätig, allein 900 in der Vermögensverwaltung. Zum Ende des vergangenen Jahres verwaltete die Gruppe 438 Milliarden Euro an Kundengeldern, von denen 165 Milliarden im Asset-Management betreut werden. Bei der Suche nach attraktiven Investmentmöglichkeiten haben die Experten von Pictet nun die Urbanisierung als Thema identifiziert. Die These: Smart Cities, also in etwa intelligente Städte, sind die zukünftige Quelle von Wirtschaftswachstum und technologischer Entwicklung. Weltweit leben bereits 50 Prozent der Bevölkerung in Städten, in Industrienationen sind es sogar 80 Prozent. Ein Trend, der sich noch verstärken wird.

In den zehn größten Metropolen des Planeten werden rund 80 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Gerade in diesen Metropolen dreht sich eine technologiegetriebene Wachstumsspirale, in der Innovationen zu höherer Produktivität und diese wiederum zu steigenden Löhnen und mehr Konsum führt.

Das Universum des Smart-Cities- Fonds besteht aus rund 230 Aktien, die sich dem Komplex auf drei verschiedene Weisen nähern und aus denen das Management ein Portfolio von 40 bis 60 Aktien zusammensetzt. Der Bereich „Building the City“ widmet sich den Themen Gebäudeeffizienz, Stadtentwicklung sowie Finanzlösungen und investiert etwa in den Fahrstuhlbauer Kone.

Bei „Running the City“ geht es um traditionelle Infrastruktur, Mobilitätslösungen und den öffentlichen Nahverkehr. Hier könnte Segro, ein Betreiber von Logistikzentren, ins Portfolio kommen. „Living in the City“ schließlich widmet sich Wohnungslösungen, intelligenten Arbeitsplätzen und urbanem Lebensstil; Bright Horizons, ein Betreiber von Kinderbetreuungseinrichtungen, ist hier ein interessanter Repräsentant. Fast zwei Drittel der Aktien des Portfolios sind Large Caps, während Mid Caps 22 Prozent und Small Caps 16 Prozent ausmachen. Der Fonds lief bis vor Kurzem unter dem Namen Pictet-High Dividend Selection und wurde umpositioniert sowie umbenannt.

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