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€uro-Roundtable: Chanchen nutzen, Risiken kontrollieren

Das Team Global Opportunity von Morgan Stanley Investment Management verwaltet hoch differenzierte und konzentrierte Portfolios, die über ein weites Spektrum an Regionen, Sektoren und Marktkapitalisierungen investieren. Geleitet wird es von Portfoliomanager Kristian Heugh.

Heugh verfolgt einen breit angelegten Ansatz, um neue Ideen zu entwickeln, die weiterer Due Dilligence unterzogen werden. Dazu zählen Filter, Networking, die Suche nach Mustern und die Identifikation von Disruptionen. Anschließend bewertet er die Qualität der bewährtesten Ideen, erarbeitet ein tiefgreifendes Verständnis der Geschäftsmodelle, Anlagethesen und Antithesen der Unternehmen im Fokus.

Jedes Unternehmen wird anhand eines individuell angepassten Discounted-Cashflow-Modells bewertet, um einen Preis zu zahlen, der deutlich unter dem intrinsischen Wert des Unternehmens liegt. Im Schnitt hält Heugh die Titel drei bis fünf Jahre. „Wir glauben, dass wir durch Preisdisziplin bei Anlagen in qualitativ hochwertigen Unternehmen Chancen optimal nutzen und Risiken für unsere Kunden bestmöglich steuern können“, erklärt der Portfoliomanager. Das Risikomanagement stellt sicher, dass die Einzelinvestments angemessen diversifiziert ausfallen. Um dies zu erreichen, skaliert Heugh gemäß seinem Risiko-Ertrag-Profil und legt unter Anwendung strenger Verkaufsdisziplin Beschränkungen im Hinblick auf Positionsgröße, Region und Branche fest.

Ins konzentrierte Portfolio von gegenwärtig 39 Titeln kommen daher Unternehmen, die sich durch nachhaltige Wettbewerbsvorteile, langfristiges Wachstum und Wertpotenzial auszeichnen. Verkauft werden Positionen in der Regel, entweder weil die Qualität nachlässt oder weil das Verhältnis des Aktienkurses zum intrinsischen Wert nicht länger attraktiv ist.

„Im ersten Fall  können die Qualität eines  Unternehmens in Bezug auf Disruptionen, finanzielle Stärke und ESG-Faktoren oder die Fundamentaldaten nachlassen, wenn der  Wettbewerbsvorteil  verloren geht beziehungsweise ertragreiche Wachstumsaussichten trüber werden“, erläutert Heugh. „Im zweiten Fall verkaufen wir, wenn das Verhältnis von Aktienkurs zum intrinsischen auf einen zu hohen Wert zusteuert.“

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