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FR Weekly: Börsen richten den Blick nach unten

In Deutschland, den USA und China fielen zuletzt die Kurse, das soll nicht überall so bleiben. Der Marktüberblick für die anstehende Handelswoche.

DAX dauerhaft unter 12.000 Punkten

Anfang der letzten Handelswoche stand der DAX bei 12.346 Punkten, am Ende der Woche bei 11.959 Punkten  - ein Verlust von rund 3,1 Prozent. Andreas Büchler, Aktienanalyst des Analysehauses Qarat AG, geht nicht davon aus, dass die Bullen zeitnah das Ruder im deutschen Blue-Chips-Index übernehmen werden. „Der Markt testet die Untergrenzen seines Bewegungsspielraums aus“, so der Chart-Spezialist. Die Serie fallender Zwischenhochs der letzten Zeit, deute auf einen Abwärtstrend hin.

DAX: Geht es weiter bergab?

DAX Ein Jahr
DAX Ein Jahr

Quelle: finanzen.net

Luftholen der US-Börsen

Anders die Aussichten für die USA. Der S&P500 hat eine steile Kursfahrt hinter sich. In den letzten zwölf Monaten ging es um 15,4% aufwärts, in den letzten 3 Jahren um gut 47% ins Plus und in den letzten fünf Jahren um rund 70%. In der abgelaufene Handelswoche fiel der Index um 1,3% auf 2.868 Punkte. Eine ähnliche Entwicklung verzeichnet der NASDAQ Composite. Seit Beginn September fällt der Kurs um rund 2,4% auf 7.902 Punkte.
Für Chris-Oliver Schickentanz, Chef-Anlagestratege der Commerzbank, sind die Sinkflüge der US-Börsen nur ein Strohfeuer. „Die anstehenden Konjunkturdaten in den USA sollten das Bild einer kräftig wachsenden Wirtschaft bestätigen und somit für eine gewisse Unterstützung sorgen“, so Schickentanz.

Aus China grüßt der Bär

An den chinesischen Aktienmärkten geht es derzeit bergab. Der Hang Seng purzelte in den letzten sieben Tagen um 3% und liegt nun bei 26.603 Punkten. Im Shanghai Composite ging es in der abgelaufenen Börsenwoche um 0,5% runter. Aktuell steht die Kursnadel bei 2.702 Punkten. Der Index verlor seit Jahresbeginn gut 15% und liegt aktuell knapp 20% unter seinem Jahreshöchststand 2018. Markus Reinwand, Aktienanalyst der Hessischen Landesbank, sieht den Trend bestätigt: „Chinesische Aktien befinden sich bereits im Bärenmarkt“, so Reinwand. Er nennt „Geopolitik und Handelskonflikt“ als Ursache des Kursverfalls.

Kryptowährungen im freien Fall

Starke Kursverluste mussten in der ersten Septemberwoche auch die Top-Coins Bitcoin und Ethereum hinnehmen. Bitcoin fiel auf 5.466 Euro - Tiefststand seit November 2017. Auch Ethereum rutschte auf einen Jahrestiefstwert. Eine Coin ist derzeit 173 Euro wert.

Ethereum: Zurück auf den Kurswert von Juli 2017

Ethereum verliert
Ethereum verliert

Quelle: BTC-Echo

Dr. Philip Giese, Chartanalyst der Plattform BTC-Echo, macht dafür konzeptionelle Gründe aus. Der Konsensmechanismus der Ethereum zugrunde liegenden Blockchain müsse nachgebessert werden. Ein Prognose wagt er nicht. „Aktuell wird ein wichtiger Support getestet“, so Giese, von den Indikatoren her könnte der Kurs in nächster Zeit weiter fallen.

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