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Mehr Blüten unterwegs

In Deutschland ist wieder etwas mehr Falschgeld im Umlauf. Fast 27 600 falsche Euro-Banknoten hat die Bundesbank im ersten Halbjahr dieses Jahres registriert: Das waren 2,5 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2018.

Der Wert der gefälschten Scheine lag bei 1,6 Millionen Euro. „Rechnerisch entfallen pro Jahr rund sieben falsche Banknoten auf 10 000 Einwohner“, kommentiert Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, die veröffentlichten Daten. Die 50-Euro-Note ist bei Fälschern mit großem Abstand der beliebteste Schein (siehe untere Grafik). Ihr Anteil am Gesamtaufkommen aller Blüten sank allerdings auf 65 Prozent, im zweiten Halbjahr 2018 waren es noch 72 Prozent. Doch nicht nur Scheine werden gefälscht: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres entdeckte man hierzulande auch 19 800 gefälschte Münzen.

„Für das zweite Halbjahr 2019 erwarten wir sinkende Falschgeldzahlen, da die Ermittlungsbehörden jüngst bedeutende Erfolge gegen internationale Fälscherringe erzielen konnten“, sagt Beermann. Wer sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte: Die Bundesbank bietet über ihr Filialnetz Schulungen für die Kreditwirtschaft, den Einzelhandel und andere Interessierte an. Die Teilnehmer bekommen dort typische Fälschungen zum Fühlen, Sehen und Kippen vorgestellt. ­Zudem gibt es auch auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank Tipps, woran sich gefälschte Banknoten oder Münzen erkennen lassen.

Gefälschte Banknoten
Gefälschte Banknoten
Gefälschte Banknoten

 

Quelle: €uro am Sonntag

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