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OVIDpartner GmbH: Green Deal setzt auf Infrastruktur

Der „Green Deal“ der EU mit den gerade erneut massiv verschärften CO2-Einsparzielen für ein klimaneutrales Europa mobilisiert insgesamt eine Billion Euro an Investitionen. Das US-amerikanische 1,8 Billionen Dollar starke Infrastrukturprogramm sowie Chinas Pläne für eine Klimaneutralität bis 2050 tun ihr Übriges.

Dies zeigt die mittlerweile weltweit anerkannte Bedeutung von Infrastrukturinvestitionen. Sie bieten institutionellen und privaten Investoren nachhaltige Anlagemöglichkeiten.

Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien müssen keine Renditekiller sein

Denn ausgewählte Infrastruktursektoren können als Lieferanten stabiler Erträge angesehen werden, die auch heute in einer weitgehend zinslosen Zeit noch verlässliche Renditen zwischen 3,5 bis 5 Prozent pro Jahr in Euro versprechen. Und die sind nicht nur in Europa, sondern weltweit zu finden.

Häufig wird übersehen, wie sehr nachhaltiges Wirtschaften im Sinne der von den Vereinten Nationen geforderten Einhaltung der ESG-Kriterien in Unternehmen von einer leistungsfähigen Infrastruktur abhängig ist. Sie betrifft direkt wie indirekt so gut wie alle Unternehmensbereiche.

Nachhaltig produzierende Unternehmen – ob aus den Sektoren Energie, Transport oder energieeffiziente Gebäudesanierungen – sind nur möglich, wenn zuvor Produkte wie Windräder hergestellt werden sowie Straßen und ein effizientes modernes Schienennetz verfügbar sind.

Transport funktioniert nicht ohne Autobahnen, Schiffe, Kanäle und Eisenbahnen. Windstrom kann nicht ohne Stromleitungen von der Nordsee in die Alpen transportiert werden. Und Telekommunikation benötigt Funkmasten. Das alles sind Bereiche, die immense Investitionen in „grüne Infrastruktur“ erforderlich machen. Die finanziellen Mittel dazu kommen als Anschubfinanzierung zwar aus öffentlichen Mitteln, müssen aber zum überwiegenden Teil durch private Investoren aufgebracht werden.

Staatliche Unterstützung von klimaneutraler Infrastruktur sichert laufende Einnahmen

Zinserträge aus Anleihen von in diesen Sektoren angesiedelten Unternehmen werden dabei oft von Millionen Abnehmern, Abonnenten und Nutzern erwirtschaftet. Das bietet durch die Diversifizierung der Quellen eine hohe langfristige Sicherheit der Erträge. Dass Investoren mit Infrastruktur Geld verlieren, ist daher eher selten. Viele Projekte werden durch staatliche Zuschüsse und Vergütungen gefördert und dadurch unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen gemacht. So werden von den im Rahmen des erwähnten ‚Green Deals‘ geplanten Ausgaben von insgesamt 1 Billion EUR bis 2030 in der Europäischen Union immerhin rund 24 Prozent in erneuerbare Energien fließen sowie 22 Prozent in Energieeffizienz. Nur so sind die ambitionierten Ziele zur Beschränkung der Erderwärmung erreichbar.

Diese Sektoren lassen sich in neue und alte Infrastruktur unterteilen und betreffen Anbieter erneuerbarer Energien ebenso sehr wie die soziale und die digitale Infrastruktur. Daher bieten Infrastrukturinvestments in diese Bereiche vor allem institutionellen Anlegern langfristig erhebliche Investmentchancen – und all das noch dazu unter Einhaltung eines „guten Gewissens“.

Anleihen von Unternehmen, die eine klimaneutrale Infrastruktur befördern

„Endlich äußern sich die Staaten nicht nur zum immensen Kapitalbedarf zur Verbesserung der Infrastruktur, sondern unterlegen dies mit Investitionsprogrammen in beachtlicher Größenordnung“, kommentiert der Initiator des OVID Infrastructure HY Income UI Rainer Fritzsche diese Entwicklung. „Dies gibt vielen der von uns selektierten Emittenten erfreulichen Rückenwind.“

Infrastrukturfonds wie dieser sind Vehikel, die nicht nur Beständigkeit, Ruhe und laufende Erträge in einem diversifizierten Portfolio bereitstellen. Der Fonds leistet auch über die nachstehend abgebildeten Sektoren einen Beitrag zur Unterstützung des Green Deals. Wenn die ab Ende 2021 gültige Finanzmarktregulierung über MiFID eine Abfrage von ESG-Kriterien in der Anlageberatung verlangt, wird das Kriterium „Nachhaltigkeit“ eine zentrale Bedeutung erhalten. Daher besteht aus vertrieblicher Sicht die Notwendigkeit, Investmentlösungen mit einem Mindestmaß an ESG-Integration anbieten zu können, wie sie dieser Fonds in den aufgeführten Sektoren adressiert.

Das aktuelle Fondsportfolio setzt sich derzeit aus 58 Unternehmensanleihen aus 20 Ländern und sehr unterschiedlichen Branchen zusammen.

Fondsgewichtung
Fondsgewichtung


Attraktive Investmentbeispiele mit echten Zinsen

So hat das Fondsmanagement aktuell beispielsweise eine 6,25%-Anleihe der Adani Green Energy LTD (USD, Fälligkeit 2024) aus Indien im Portfolio allokiert. Das Unternehmen betreibt eine der größten Photovoltaik-Solaranlagen der Welt. Ein zweites Beispiel ist die 7,0-% Investitionsanleihe Engenera Green Bonds PLC (GBP, Fälligkeit 2024) aus Großbritannien, mit der Kapital für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien generiert wird.

Seit seiner Auflegung lieferte der Fonds seinen Investoren eine jährliche Ausschüttung von zwischen 4 bis 5 Prozent in den letzten fünf Jahren, in der Tranche für private Anleger eine um 3,5 Prozent. Mit einer 3-Jahres-Volatilität von rund 6 Prozent und einer weitgehenden Absicherung gegenüber Fremdwährungen bietet der Fonds eine hohe Qualität für Anleger und Investoren.

Fonds: OVID Infrastructure HY Income UI (ISIN DE000A112T91)
Gesellschaft: OVIDpartner GmbH

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