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Swisscanto: Schweizer Aktien mit Aufholpotenzial

Die Konjunktur brummt: In den USA zeichnet sich ein dynamisches Wachstum ab, die Konjunkturdaten der Eurozone sind ebenfalls positiv - trotz Brexit. Aktien bleiben daher weiter attraktiv, auch wenn nur noch unterdurchschnittliche Kursgewinne zu erwarten sind. Doch welche Anlagen bieten noch hohe Renditen?

Konjunktur

Der globale Konjunkturmotor läuft zurzeit auf allen Zylindern. In den USA zeichnet sich nach einem soliden Wirtschaftswachstum im 3. Quartal, mit einer Jahresrate von gut 3 Prozent, auch für das 4. Quartal und darüber hinaus ein dynamisches Wachstum ab. Der US-Konjunkturzyklus wird an zusätzlicher Reife gewinnen und für gemäßigte Inflationsimpulse sorgen. Die US-Notenbank Fed kann somit die Normalisierung der Geldpolitik weiter vorantreiben. Die konjunkturelle Situation in der Eurozone präsentiert sich ebenfalls sehr vorteilhaft: Im letzten Quartal lag das Bruttoinlandsprodukt annualisiert deutlich über 2 Prozent. Die britische Wirtschaft entwickelt sich nach wie vor unerwartet gut. Die Brexit-Verhandlungen haben bislang kaum Bremsspuren in der Konjunktur hinterlassen. Die erfreuliche globale Konjunkturentwicklung stützt das BIP-Wachstum in Japan. Die Nettoexporte waren der Haupttreiber für das Wachstum von 1,4 Prozent im 3. Quartal. In China hat das Risiko jüngst zugenommen, dass Regulierungen das Wachstum stärker als erwartet beinträchtigen könnten.

Finanzmärkte

Vor dem Hintergrund dieser vorteilhaften Konjunkturlage dürften Aktien weiterhin attraktiv bleiben. Die mittlerweile stolze Bewertung der Aktienmärkte lässt allerdings nur noch unterdurchschnittliche Kursgewinne erwarten, zumal der Rückenwind der expansiven Geldpolitik im nächsten Jahr abnimmt.

Anlagepolitik

Im gesamten Umfeld bleiben Aktien prinzipiell attraktiver als Anleihen. Innerhalb der Kategorie Aktien favorisieren wir weiterhin den Schweizer Markt sowie Aktien aus den Schwellenländern. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds erachten wir Anleihen insgesamt als weniger interessant. Anleihen aus Nordamerika sowie aus den Schwellenländern bleiben jedoch wegen des klaren Zinsvorteils gegenüber Euro- und Franken-Anleihen attraktiv.

Schwellenländer- und Dollaranleihen im Fokus

Auf der Suche nach Rendite sind Schweizer Staatsanleihen weiterhin nicht erste Wahl. Auch im übrigen Europa sehen wir derzeit wenig Potenzial. Aufgrund des klaren Zinsvorteils nehmen wir Anleihen aus Nordamerika und den Schwellenländern in den Fokus. Zudem rechnen wir mit einer leichten Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken, was zusätzlich Währungsgewinne erwarten lässt.

Aktien: Potenzial in Schwellenländern und im Schweizer Markt

Innerhalb der Kategorie Aktien machen wir das größte Potenzial in den Schwellenländern und im Schweizer Markt aus. Die Gewinnerwartungen für den Schweizer Aktienmarkt wurden zuletzt aufgrund des schwachen Frankens deutlich angehoben. In den Kursen widerspiegelt sich dies unserer Ansicht nach aber noch nicht ausreichend. Weniger zuversichtlich sind wir für Großbritannien und die Eurozone. Aufgrund des konjunkturellen Rückenwinds und des nicht mehr ganz so starken Euro hat sich die Lage für die Währungsgemeinschaft aber etwas aufgehellt.

Keine Differenzierung bei alternativen Anlagen

Das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken erachten wir bei den alternativen Anlagen derzeit als ausgeglichen. Bei den Rohstoffen und beim Gold wiegen sich geopolitische Risiken und die gute Konjunktur auf. Schweizer Immobilien werfen zwar eine höhere Rendite ab als Anleihen, sind aber teuer.

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